Mit guter Kondition zu regelmäßigen Aufträgen!

Gerd Altmann Shapes-AllSilhouettes/pixelio
Gerd Altmann Shapes-AllSilhouettes/pixelio

Viele Freiberufler und Selbständige kennen diese Situation – und sie ist in meinen Beratungen ein echter Dauerbrenner: Läuft der Laden gut, hat man keine Zeit für die eigene Akquise. Sind dann alle Aufträge abgearbeitet, fehlt der Anschlussauftrag. Das gefürchtete Akquise-Loch ist da!

Was dann oft passiert, ist hektisches Treiben und akquisetechnischer Aktionismus. Es wird mal hier angerufen und dort eine Messe besucht, hier ein Kontakt aufgewärmt und dort Adressen für teures Geld gekauft. Kurzum: Es wird dies gemacht und jenes probiert – alles recht willkürlich und planlos.

Das Resultat: Die leisen Befürchtungen bewahrheiten sich, die spontanen Akquise-Maßnahmen verpuffen und Aufträge fehlen. Die Stimmung trübt sich, es drängt nach neuen Aufträgen, am besten schnell. Schnell mal ein paar neue Aufträge? Das ist leider schon ein Widerspruch in sich, so schnell geht das nun mal meistens nicht – Kunden wollen gehegt und gepflegt werden.

Denn Akquise ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf! Nur das regelmäßige Training führt zu einer guten Kondition – die beste Voraussetzung für eine stabile Auftragslage. Im Idealfall begleitet von einer passgenauen Akquise-Strategie, mit der Sie auch in guten Zeiten kontinuierlich an der Neukundengewinnung arbeiten.

Stellen Sie sich doch mal folgende Fragen:

  • Welche Veranstaltung möchten Sie besuchen?
  • Wo könnten Sie einen Vortrag halten?
  • Wann könnten Sie einen Kooperationspartner treffen?
  • Wann sprechen Sie Ihre bestehenden Kunden auf eine Empfehlung an?
  • Welche Zeitfenster planen Sie für Ihre Telefonakquise?
  • Wann fassen Sie Aufträge nach?

Was Sie jetzt unterstützt, ist ein Marketingaktionsplan: Überlegen Sie sich genau, welche Akquise-Aktionen Sie pro Quartal für Ihr Business nutzen möchten. Mit dieser Übersicht haben Sie mehr Planungssicherheit und einen roten Faden. Sie können eine Jahresübersicht nutzen und dort Ihre Ziele eintragen, aber auch Ihre Erfolge und noch zu meisternde Herausforderungen markieren. Bewährt hat sich pro Woche ein festes Zeitfenster für die Akquise einzuplanen. Das kann jeden Tag eine Stunde oder ein bestimmter Vor- oder Nachmittag sein.

 

Mein Praxistipp: Nutzen Sie doch mal den Happy-Call, um Folgeaufträge zu generieren. Rufen Sie Ihre Kunden vier Wochen nach Auftragsabwicklung an und fragen Sie, was sich durch die erfolgreiche Zusammenarbeit für den Kunden verbessert hat. Dabei können Sie gleich den Bedarf für Folgeaufträge ausloten und um Weiterempfehlungen bitten.

Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch  Akquise und Marketing – Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops, und hält Vorträge.  Sie wollen mehr erfahren?

 

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