5 Tipps damit Ihre Firmen-Webseite besser von Ihren Zielkunden gefunden wird

Thorben Wengert/ pixelio
Thorben Wengert/ pixelio

Interview mit Stefanie Engel über Suchmaschinenoptimierung und was jeder Unternehmer selbst tun kann, damit seine Firmen-Webseite besser gefunden wird.

SEO ist in aller Munde, doch was genau bedeutet SEO und was ist sinnvoll?

Stefanie Engel ist spezialisiert auf die Neukundengewinnung durch Suchmaschinenoptimierung von Homepages: www.webseitenoptimierung-hamburg.de

Was ist SEO?

SEO bedeutet „Search Engine Optimization“, auf Deutsch „Suchmaschinenoptimierung“:

Dabei geht es darum, die eigene (Firmen-) Webseite so zu optimieren, dass sie unter wichtigen Suchbegriffen bei Google eine gute Platzierung innerhalb der Suchmaschinen-Ergebnissen bekommt  -> also gut von potenziellen Kunden gefunden wird.

Um das zu erreichen, führt ein guter Suchmaschinenoptimierer zunächst inhaltliche Verbesserungen durch  („On-Page-Optimierung“) und später eventuell auch äußere Maßnahmen wie den Aufbau von externen Links („Off-Page-Optimierung“).

 

Warum macht es Sinn?

Jedes Unternehmen braucht einen stetigen Nachschub an Neukunden, und die meisten Menschen suchen heute lieber online als offline nach Produkten und Dienstleistungen, auch regional in ihrem direkten Umfeld.

Das eröffnet jedem Unternehmen die Chance, sich seinen potenziellen neuen Kunden vorzustellen, während sie aktiv und freiwillig nach seinen Produkten oder Leistungen suchen. Außerdem vermeidet das Unternehmen teure – und den Kunden nervende – Werbung. 

Beispiel: Ein Hamburger Heilpraktiker hat sich auf Schmerztherapie spezialisiert. Sein Ziel ist es, für bestimmte Suchwörter (zum Beispiel „Schmerztherapie alternativ“ oder „Heilpraktiker Schmerz-therapie“) regional in Hamburg gefunden zu werden – auf der ersten Suchergebnisseite oder am besten auf Platz 1.

Was kann jeder Webseitenbetreiber selbst tun?

  1. Suche nach den richtigen Keywords:

Herausfinden, welches „seine“ wichtigen und lohnenden Suchbegriffe sind = mit Hilfe des Google Keyword Planers; für den man allerdings ein Google-Nutzer-Konto eröffnen muss:   Denn nur Begriffe, die bei Google relativ häufig gesucht werden, sind potenziell attraktive Keywords.

  1. Guten und informativen Inhalt produzieren:

Menschliche Webseitenbesucher freuen sich über Tipps und Informationen rund um das Thema, nach dem sie gesucht haben und honorieren Expertenwissen, das ihnen kostenfrei vermittelt wird.

Die Suchmaschine „freut“ es, wenn genug Text rund um das Thema des Online-Angebotes existiert, so dass sie einordnen kann, dass die Webseite tatsächlich wichtig und informativ in Bezug auf dieses Thema ist -> was dann mit einer guten Positionierung belohnt wird.

  1. Testen, wo man steht:

Wenn bereits eine Webseite vorhanden ist, kann man mit Hilfe von kostenlosen Tools wie http://www.ranking-spy.com/ranking/ + www.abakus-internet-marketing.de/tools/topword.htm

herausfinden, was Suchmaschinen aus der eigenen Webseite an scheinbar relevanten Begriffen auslesen und wo die eigene Seite unter welchem Suchbegriff im Ranking zu finden ist.

Hier können Sie auch gut testen, wie Ihre stärksten Mitbewerber abschneiden – und vielleicht sogar, was Sie von ihnen lernen können.

  1.   Soziale Netzwerke  und weitere Portale verlinken

Als Unternehmer ist es ratsam, in wichtigen sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Xing, Google+, Twitter, LinkedIn, und eventuell auch Facebook ein Profil zu betreiben. Durch die Verlinkung der Profile mit der eigenen Webseite kann man schon einige wichtige Backlinks aufbauen.

Gleiches gilt für die Eintragung der Webseite in Branchenverzeichnisse und Webkataloge, wie zum Beispiel www.meinestadt.de, www.geschaeftsfelder.info 

   

  1. Bewertungen über soziale Netzwerke bzw. Bewertungsportale einholen

 

Sie haben zufriedene Kunden, die ihre Zufriedenheit auch (mit Namensnennung) öffentlich machen können und wollen?

Dann bitten Sie sie um eine Bewertung am besten auf Google+ oder vielleicht auch auf Qype: Insbesondere die Anzahl der Bewertungen auf Google+ erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Firma zumindest bei den regionalen Suchergebnissen – und führt eventuell sehr schnell zu einem sehr guten Ranking auf Seite 1 (unter den Google Maps-Einträgen).

 

Was begeistert Dich so daran?

 

Die Möglichkeiten auch und gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen!

Um sich in den Suchmaschinen gut zu platzieren, muss man kein enormes finanzielles Budget haben und kein Großkonzern sein:

Solange man seine Strategie und die richtige Keyword-Verwendung clever plant, ist es auch für Einzelunternehmer möglich, Kunden direkt online zu erreichen – manchmal sogar an den großen „Playern“ der eigenen Branche vorbei J

Das freut mich als Inhaberin eines ebenfalls kleinen Unternehmens jeden Tag – und macht mir richtig gute Laune, weil ich mir dabei manchmal vorkommen darf wie der Helfer von David gegen Goliath! 

 

Womit lässt sich SEO gut kombinieren?

 

Mit SEA = Search Engine Advertising, also auf Deutsch: Suchmaschinen-Werbung.

Damit ist in der Regel die Werbung mit Google Adwords gemeint; dabei „ersteigert“ man mit einem bestimmten finanziellen Gebot für eine kurze Zeit eine gute Position in der Suchmaschine.

Wichtig zu wissen:

Je besser im Bereich SEO vorgearbeitet wurde, desto günstiger wird die Anzeigenschaltung – denn Google „belohnt“ die Anzeigen, die inhaltlich besonders gut zum Inhalt der beworbenen Webseite passen … und „bestraft“ (mit hohen Klickkosten) die Seiten, die die inhaltliche Brücke zum beworbenen Suchbegriff nicht so gut schlagen.

 

Was sind zukünftige Trends; was erwartet uns in 2014?

 

Suchmaschinenoptimierung hat so viele verschiedene Teilbereiche, dass man daraus ohne weiteres diverse verschiedene Branchen machen könnte:

Die Themen Mobile, Lokale Suche, vertikale Suchen (Bilder-Suche, Video-Suche, etc.), Linkjuice, Social Signals, Content-Marketing werden alle ebenso heiß  diskutiert wie die Auswirkungen der letzten Google-Updates, die nicht selten zu stark veränderten Rankings für die  Webseiten-betreiber geführt haben.

 

Dementsprechend gehen auch die Meinungen der Experten teilweise extrem auseinander, wenn ein Ausblick in die Zukunft ansteht:

Meiner Beobachtung nach sind sich aber alle – nach wie vor, wenn nicht sogar noch mehr als früher – über Folgendes einig:

Content ist King – das heißt:

Google wird den „Wert“ einer Webseite (für ein bestimmtes Thema bzw. bestimmte Keywords)  weiterhin ganz stark an ihrem Inhalt bemessen. Und die Suchmaschine kann, z.B. aufgrund des neuen Algorithmus „Hummingbird“  immer besser einschätzen, wie intensiv sich eine Webseite wirklich mit allen Facetten ihres Themas beschäftigt.

Beispiel: Auf einer ernstzunehmenden Webseite für Containerhandel und Container-vermietung wird es natürlicherweise auch um Themen wie Transport, Containerschiffe, Logistik, Containermaße, etc. gehen. Eine solche Seite wird von Google als relevanter bewertet als eine Seite, die lediglich das Wort „Container“ verwendet, aber nicht über flankierende Themen spricht.

Das heißt: Nur wer wirklich interessanten und genügend passenden Inhalt liefert, hat Chancen auf ein gutes Ranking.

 

 

Backlink ist nicht gleich Backlink:

In Zukunft werden SEO-Maßnahmen im „grauen Bereich“ noch eher dazu führen können, dass die Webseiten mit schlechterem Ranking bestraft werden, die nur auf schnellen und wahllosen Linkaufbau  gesetzt haben – ohne sich wirklich um die Inhalte der zu optimierenden Webseiten zu kümmern.

 

Liebe Stefanie, vielen Dank für die Tipps und Antworten, wer mehr erfahren möchte findet hier Antworten: www.webseitenoptimierung-hamburg.de

 

Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch  Akquise und Marketing – Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops, und hält Vorträge.  Sie wollen mehr erfahren?

 

Hier geht es zum Beratungsangebot

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