Erfolgreiches Job-Jonglieren für Solo-Unternehmer: Alle Bälle in der Luft halten – auch, wenn der Laden läuft!

A.Reinkober/pixelio.de
A.Reinkober/ pixelio.de

In meinen Gesprächen mit Kunden, vor allem Solo-Unternehmern, kommt immer wieder die Frage auf, was man machen kann, wenn’s denn gerade gut läuft: Fürs Unternehmen, für die eigene Weiterentwicklung und fürs Neugeschäft.

 

Denn im stressigen Tagesgeschäft all die akquise- und unternehmenstechnischen Projekte umzusetzen, die man im Kopf hat, ist oft schwer – zum Beispiel die Gestaltung eines Webinars, Onlinekurses oder eine Video-Produktion.

 

Überlegen Sie mal: Wie viel produktive Zeit verkaufen Sie, wie viel nutzen Sie für die Unternehmensentwicklung? Es gibt keine festen Formeln – wichtig ist, eine eigene Strategie zu entwickeln. Hilfreich können auch Seminare und Workshops zur Selbstorganisation sein, um bei guter Auftragslage eigene Ideen voranzutreiben, die nicht direkt mit aktuellen Jobs, aber doch mit der eigenen Weiterentwicklung zu tun haben. Und sich den Dingen zu widmen, die vor dem gefürchteten Auftrags-Loch schützen.

 

Verschaffen Sie sich Klarheit, wie viel Ihrer Zeit Sie für Ihre Kunden arbeiten und wie viel Zeit Sie für Ihre Unternehmensentwicklung investieren möchten.

 

Was sind Ihre Prioritäten:

 

  • Was ist das aktuell wichtigste Projekt, das Sie umsetzen möchten?
  • Wie viel Zeit möchten Sie investieren?
  • Welche Unterstützung benötigen Sie dafür?
  • Wer kann Sie dabei unterstützen?
  • Wie bauen Sie das in laufende Kundenprojekte ein?

 

Die Kontinuität macht’s – Sie können sich Ihre Aktivitäten in eine Jahresübersicht eintragen, z.B. in rot für die Unternehmensentwicklung, in grün für laufende Kundenprojekte, in blau für Akquise und Marketingaktionen. So haben Sie die Übersicht und sehen Ihre Erfolge, gleichzeitig halten Sie alle Bälle in der Luft. Um sich Freiraum für die Unternehmensentwicklung zu schaffen und trotzdem „sichtbar“ zu bleiben, ist es hilfreich wenn Sie:

  • ein Netzwerk haben, dieses stetig pflegen und sich gegenseitig empfehlen.
  • Kooperationspartner haben, die Sie bei Ihrer Zielgruppe ins Gespräch bringen (und              umgekehrt)
  • zufriedene Kunden haben, die als Multiplikatoren für Sie sprechen
  • Social-Media-Kanäle nutzen, wie Xing, Facebook, Google+

 

All diese Maßnahmen unterstützen Ihre Akquise und Ihr Marketing. Auch das gemeinsame Auftreten mit Kooperationspartnern, etwa auf einer gemeinsamen Website, betont die Synergien und anderen Vorteile, die ein potenzieller Kunde dadurch hat.

 

Mein Praxistipp: Planen Sie ein festes, regelmäßig wiederkehrendes Zeitfenster für Ihre Unternehmensentwicklung ein – und blocken Sie dies auch im Kalender. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Sie sich an Ihren persönlichen „Dienstag-Mittag“ gewöhnt haben.

 

Wie schaffen Sie es, alle Bälle in der Luft zu halten?

 

Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing – Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops, und hält Vorträge.  Sie wollen mehr erfahren?

 

Hier geht es zum Beratungsangebot

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.