Mit Elan raus aus der Komfortzone: „Selbständig sein und Erfolge sichtbar machen!“

© thinglass - Fotolia.com
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Auch im Beruflichen gilt: Wer die allseits bekannte Komfortzone verlässt, für den kann es schon mal stürmisch werden. Dies erlebte gerade eine Kundin von mir, die sich aus ihrem Angestelltendasein befreien wollte … Sie war mit ihrem festen Job nicht wirklich glücklich, wollte selbst Entscheidungen treffen und auch ihre Arbeitszeit freier einteilen. Also entschloss sie sich zur Selbstständigkeit – und zwar mit einem spezialisierten, erklärungsbedürftigen Produkt in der Immobilienbranche.

Die ersten Erfahrungen, die sie dabei machte, waren nicht sehr motivierend: Schon bei den ersten Kundenansprachen musste sie feststellen, das potenzielle Kunden Ihre Leistung oft nicht verstanden. Und das, obwohl sie aus Ihrer Sicht ganz klar formuliert hatte, worum es ging. Sie war frustriert und zweifelte an ihrem Angebot.

 

Doch es stellte sich schnell heraus, dass nicht allein dies der Knoten war, der die Geschäfte hemmte, sondern vielmehr die gesamte Situation. Auf einmal selbstständig zu sein – also „ständig selbst“, der Rollenwechsel aus dem sicheren Arbeitsfeld hinein in die „unsichere“ Selbstständigkeit mit allem, was plötzlich von Akquise bis Buchhaltung gefordert war … Die junge Selbständige musste erst lernen, manche Misserfolge nicht über zu bewerten. Hier ging es ihr wie vielen, die verunsichert sind oder zweifeln, wenn sie ihren Weg noch nicht gefunden haben und dazu neigen, den Fokus mehr auf das zu richten, was nicht funktioniert.

 

Die Lösung bestand darin, eine Struktur für die Jungunternehmerin zu entwickeln: Von der Zielsetzung über die Auswahl der passenden Leistung für die gewünschte Zielgruppe bis zur passenden Strategie  zur Ansprache potenzieller Kooperationspartner. Doch am motivierensten war für die Kundin der Vorschlag der Erfolgspinnwand: Dort wurden fortan alle Erfolge aufgehängt und somit sichtbar gemacht. Etwa ein erfolgreicher Kundenkontakt, ein Gespräch mit einem potenziellen Netzwerkpartner oder die Kontaktaufnahme zu einem Veranstalter, um einen Vortrag zu halten. Diese Pinnwand wurde in Nähe des Arbeitsplatzes aufgehängt und war immer im Blickfeld, auch wenn ein Gespräch mal nicht so gut lief – so holte Sie sich dort wieder neue Kraft in den Dingen, die bereits geklappt haben. Gerade, wenn wir Neues ausprobieren, unseren Weg noch nicht gefunden haben, verunsichert sind oder zweifeln, neigen wir ja dazu den Focus mehr auf das zu richten, was nicht funktioniert.

 

Mein Praxistipp: Machen Sie Ihre Erfolge sichtbar – eine Erfolgspinnwand unterstützt Sie darin, sich auf Ihr Ziel zu konzentrieren und das im Blick zu behalten, was funktioniert und Sie unterstützt. Das kann natürlich auch ein Buch oder eine andere, für Sie geeignete Form haben.

 

Was motiviert Sie, Ihre Komfortzone zu verlassen?

 

Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing – Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen. Sie gibt Workshops, und hält Vorträge.  Sie wollen mehr erfahren?

 

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