Selbstmarketing-Serie:Teil 4 – Mit Netz und doppeltem Boden – Netzwerken für mehr Anziehungskraft!

© djama - Fotalia.com
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Kunden sollen idealer Weise zu Ihnen kommen – um Ihre anziehende, im besten Fall magnetische Wirkung zu steigern, ist wichtig, zunächst nochmal einen Blick auf Ihre Ziel-, Wunsch- oder Idealkunden werfen.

 

 

Für wen wollen Sie am liebsten arbeiten, und warum?

Wenn Sie mehr Anfragen hätten, als Sie bedienen können, nach welchen Kriterien würden Sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden?

  • Worauf legen SIE besonderen Wert?
  • Was ist IHNEN wichtig in der Zusammenarbeit mit Ihren Kunden?

Falls Ihnen die Antworten noch schwer fallen, könnten Sie auch überlegen, für wen Sie nicht arbeiten möchten. Welche Art Kunden wissen Ihre Leistung weniger zu schätzen? – Von solchen Auftraggebern fällt die Trennung erfahrungsgemäß leichter.

Nachdem Sie die individuellen Kriterien entwickelt haben, steigern Sie Ihre Anziehung durch eine gezielte Bearbeitung Ihres eigenen Themenfeldes. Um Ihre Lösungen anzubieten, sollten Sie wissen, wie sich Ihre Kunden informieren und genau diese Kanäle nutzen.

 

Nutzen Sie Ihr Netzwerk

Kaltakquise liegt Ihnen weniger oder sogar gar nicht? Damit die Kundenansprache nicht ganz so frostig wird und die Hemmschwelle nicht so hoch liegt, können sie auch überlegen, welche Zielkunden Sie am allerliebsten ansprechen möchten.

Nehmen Sie dazu ein leeres Blatt Papier und notieren Sie in die Mitte Ihre Zielkunden, drum herum alle Verbindungen dazu, die Ihnen einfallen. Ziehen Sie auch Ihr Heimatfeld in Betracht – wer aus einem früheren Arbeitsumfeld könnte Sie bei der Kontaktherstellung unterstützen? Überlegen Sie sich konkrete Fragen an Ihr Netzwerk:

  • Wer kann mir einen Kontakt zu XY herstellen?
  • Wer kennt jemanden aus der Branche XY?

 

Stellen Sie eine konkrete Frage

Wichtig ist, dass Ihr Angebot klar definiert und die Zielgruppe benannt haben, so dass Sie Ihrem Netzwerk eine konkrete Frage stellen können.

Ihr Netzwerk kann aus Kollegen und Geschäftspartnern bestehen, aber auch aus Familie, Freunden und Bekannten. Es lebt vom gegenseitigen Geben und Nehmen, kann also stetig in Bewegung sein. Achten Sie bei Ihrer Netzwerkpflege also auf Ihre persönlichen Kontakte. Gemeinsame Interessen schaffen Sympathie, damit fällt es viel leichter um Unterstützung zu bitten. Fragen Sie sich auch, was Sie für Ihr Netzwerk tun und wie Sie andere hilfreich unterstützen können. Bedanken Sie sich für Empfehlungen und Tipps.

Stellen Sie sich vor, Sie haben beim Sport Kontakt mit jemandem, der genau in dem Unternehmen arbeitet, in dem Sie Ihre Leistung platzieren möchten. Sie kommen ins Gespräch und fragen, ob er Sie bei der Kontaktaufnahme unterstützen kann. Für Ihr Gegenüber ist es wichtig zu hören, was genau Sie tun und wozu Sie diesen Kontakt brauchen. Dann ist es leicht, den Kontakt herzustellen oder jemanden zu nennen, der weiterhelfen kann – denn fast jeder unterstützt gern, wenn er angesprochen wird. Und mit Anknüpfungspunkt fällt es meistens auch viel leichter, einen Kontakt aufzunehmen. „Hallo Herr Müller, ich rufe auf Empfehlung von Frau Wagner an …“: So ist das Eis gleich gebrochen, denn die Kontaktaufnahme war ja schon ein wenig „vorgewärmt“.

 

Mein Praxistipp: Notieren Sie sich, wen Sie bereits kennen, der Ihnen bei der Kontakt Herstellung hilfreich sein könnte. Oft ist einiges brachliegendes Potenzial vorhanden, denn Freunde, Bekannte, Hobby, Sport & Co. bieten eine Vielfalt an Möglichkeiten. Sprechen Sie diese Personen gezielt, aber auch mit „Fingerpitzengefühl“ auf Ihre Wünsche an.

Wer kann Ihnen einen Kontakt zu Ihrem Wunschkunden herstellen?

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Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing-Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen.

Sie gibt Workshops und hält Vorträge. Sie wollen mehr erfahren?

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