Akquise-Erfolg: Wie Akquise ein guter Freund wird 5 Schritte

Wie Akquise ein guter Freund wird!
Wie Akquise ein guter Freund wird!

Wenn ich meine Kunden frage, was ihnen zum Thema Kundengewinnung einfällt, höre ich vielfach solche Aussagen: Ich will mich nicht verkaufen – ich möchte viel lieber beraten – und aufdrängen will ich mich schon gar nicht – am schönsten ist es doch, wenn die Kunden von allein zu mir kommen …

Klar ist: Das Thema Akquise hat bei vielen immer noch einen bitteren Beigeschmack.

 

Dass es einfach dazugehört, sich um neue Kunden und Auftraggeber zu bemühen, wird von Selbständigen und Unternehmern oftmals noch negativ bewertet.

Aber warum eigentlich? Akquise ist ja auch nicht gleich Kaltakquise. Prüfen Sie sich doch mal selbst, was Ihnen durch den Kopf geht, wenn Sie an Akquise oder Kundengewinnung denken!

Dabei gehören Kunden zur Selbstständigkeit einfach dazu: Kein Geschäft ohne Auftraggeber und -nehmer. Auch gehört dazu, dass es zuweilen Situationen gibt, in denen man sich unwohl fühlt: Ob bei einem holprigen Gesprächseinstieg, beim Einwand des Kunden, oder bei einer langwierigen Preisverhandlung…

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Wie wäre es, wenn Sie die Akquise fortan wie einen guten Freund behandeln würden? Überlegen Sie doch mal – was macht eine gute Freundschaft aus?

  1. Mit guten Freunden verbringt man Zeit und ist füreinander da. Akzeptieren Sie Akquise als Selbstverständlichkeit, machen Sie sich mit ihr vertraut und lernen Sie Ihre Akquise-Stärken kennen.
  2. Gute Freunde lassen sich Raum und akzeptieren die kleinen Macken des anderen. Sie dürfen so sein wie Sie sind! Und Akquise funktioniert sowieso am besten, wenn Sie dabei authentisch sind.
  3. Die Basis einer guten Freundschaft ist Verständnis, Vertrauen und Respekt. Gehen Sie so auch an Ihre Akquise heran – schließlich haben Sie ein tolles Produkt anzubieten. Gehen Sie mit sich selbst eine Verpflichtung ein, Ihr Bestes zugeben.
  4. Freundschaft will gepflegt werden. Genauso ist es auch mit der Akquise. Pflegen Sie Ihre Fähigkeiten, bleiben Sie am Ball und investieren Sie Zeit. Und sehen Sie diese Pflege als wichtigen Aspekt des eigenen Unternehmenserfolgs an
  5. In einer guten Freundschaft sind Offenheit und ehrliche Kritik erwünscht. Welche Maßnahmen passen gut zu Ihnen? Von welchen sollten Sie lieber die Finger lassen? Seien Sie ruhig auch ehrlich zu sich selbst.

 

Mein Praxistipp: Ein freundschaftliches Verhältnis zu dem Kundengewinnungs-Teil Ihrer eigenen Unternehmung gelingt viel leichter, wenn Sie an Ihrer inneren Haltung arbeiten – und sich weniger als Bittsteller und „Staubsaugervertreter“, denn als echter Lösungsanbieter betrachten.

Wie machen Sie sich Akquise zu einem guten Freund?

Ich freue mich auf Ihre Tipps und Erfahrungen.

Die Autorin: Christina Bodendieck berät und unterstützt Unternehmen und Selbstständige durch Akquise und Marketing-Strategien, Training und Coaching zu allen Akquise und Vertriebsthemen.  Sie gibt Workshops und hält Vorträge. Sie wollen mehr erfahren?

Hier geht es zum Beratungsangebot 

Foto: pixabay

2 Gedanken zu „Akquise-Erfolg: Wie Akquise ein guter Freund wird 5 Schritte

  1. Absolut Deiner Meinung!

    Wer den Akquisebegriff für sich selbst nicht nur gleichsetzt mit „Kaltakquise“, sondern die Vielfalt begreift und lebt, der benutzt meistens sogar ein anderes Wording. Und umgekehrt funktioniert das auch.
    Daher mag ich Deine Aufzählung oben sehr, sie hilft sicherlich vielen, die das Dranbleiben so anders benennen können und dennoch – huch – auf einmal ganz selbstverständlich „Akquise“ betreiben.

    Sina

    1. Hallo Sina,
      danke für Deinen Kommentar.
      Ja das kenne ich aus meiner Beratung auch. Die Akquise gelingt am leichtesten und ist selbstverständlich, wenn ich ein freundschaftliches Verhältnis aufbaue und schaue was am besten zu mir passt und das stärkt die positive innere Haltung.
      Herzliche Grüße
      Christina Bodendieck

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